Arthrose des Kniegelenkes – Gonarthrose - Arthrosis deformans

 

 

Warum kommt es zu einer Arthrose?

Die Arthrose des Kniegelenks entsteht meistens nach „präarthrotischen Defor- mitäten“ (z.Bsp. X-Bein, O-Bein, Genu recurvatum, Genu antecurvatum oder Knochenbrüche mit Gelenkbeteiligung). Aber auch Bandlockerungen, Meniskus- und Kreuzbandverletzungen führen zu Arthrosen. Es gibt jedoch auch Kniearthrosen ohne äußere Ursache, allein aufgrund einer anlagebedingten Minderwertigkeit des Gelenkknorpels. Belastungsfaktoren wie starkes Übergewicht und Schwerarbeit verschlimmern das Leiden. Außerdem findet sich eine auffällige Häufung zwischen Kniearthrose und Varikose(Venenleiden).

 

Welche Beschwerden hat man bei einer Arthrose des Knies?

Der Patient klagt über belastungsabhängige Beschwerden mit Spannungsgefühl im Kniegelenk, häufigem Nachtschmerz und zunehmender  Bewegungseinschränkungen bei Streckung und Beugung. Bei der Untersuchung zeigt sich dann regelmäßig eine Ergussbildungen und deutliche Muskelverkürzungen am Oberschenkel. Typisch ist der Anfangsschmerz beim Aufstehen. Der Verlauf der Arthrose des Kniegelenks ist schubweise. Es treten akute Reizzustände auf, die durch starke belastungsabhängige Beschwerden gekennzeichnet sind.

 

Was kann man tun und welche Hilfe kann am erwarten?

Erst einmal und ganz grundsätzlich die Belastung reduzieren, nicht soviel gehen und zu lange stehen. Hilfsmittel wie einen Handstock auf der Gegenseite oder einen Rollator benutzen, Wärmepackungen auf die verspannte Oberschenkelmuskulatur, Elektrotherapie und geeignete intraartikuläre Injektionen mit Lokalanästhetikum, Cortison und Hyaloronsäure. Das Fortschreiten der Arthrose kann dadurch jedoch nicht aufgehalten werden. Es handelt sich um eine rein symptomatische Therapie. Man gewinnt Zeit und ein Stück Lebensqualität zurück.

Operativ frühzeitig Korrektur von Achsenabweichungen, Arthroplastiken.

Bei beginnender Gonarthrose kann man durch arthroskopische Revision teilgelöste Meniskusanteile und Knorpelpartikel entfernen, um den Reizzustand zu reduzieren. Bei starker Deformierung der Gelenkflächen erfolgt der Ersatz der Gelenkflächen durch eine Teil- oder Vollendoprothese.

 

J. Schröder

Orthopäde, Unfallchirurg

Gelenkchrurgie, Endoprothetik, Arthroskopie, zertifizierte und spezielle Fußchirurgie

 

Frankfurt am Main

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