Therapieangebot

 

Wie so häufig im Leben kommt man nicht immer nur mit der einen "Wahrheit" und ganz ohne Umwege und Alternative zum gewünschten Ziel.

 

Auch und gerade in der Medizin gilt dies umso mehr, da die Ansprüche, die Erwartungen, die mitunter sehr eigenen Vorstellungen, die sozialen und familiären Umstände sowie die Angst und Abneigung eines Menschen etwas sehr individuelles sind. Und in Deutschland sind all diese Dinge nochmal stärker ausgeprägt und werden offensiv gelebt, da ein jeder Patient immer noch an eine ihm zustehende allumfassende medizinische Zuwendung ohne Wenn und Aber glaubt. Daher ist es wichtig und wird angesichts der allgegenwärtigen Demontage des Arztes im Allgemeinen und des niedergelassenen Arztes im Besonderen immer wichtiger, dass eine zugewandte Zusammenarbeit mit dem Patienten besteht. Hieraus sollte sich eine für den Patienten verständliche, nachvollziehbare und passende Therapie ergeben.

 

Diese individuelle Therapie basiert trotz aller Kompromisse und grundlosen Widerstände dann auf einem 6 jährigen Studium, einer 6 jährigen Facharztausbildung und noch vielen weiteren Jahren mit unendlich vielen Stunden am Tag und in der Nacht im Krankenhaus, im Notdienst, im Operationssaal und in der Praxis. Googeln hat leider nie ausgereicht, um auch nur einen einzigen Verletzten, Schwerverletzten zu versorgen oder auch nur irgendeine Operation durchzuführen.

 

Auch wenn sich die vom behandelnden Facharzt (nicht vom Patienten, nicht vom Nachbar, nicht vom Physiotherapeuten, nicht vom Professor BlaBla-Radiologe, nicht vom Fernsehmoderator, nicht vom Gesundheitsminister, nicht vom minderbemittelten Schaumschläger, nicht von der Kassiererin vom Oligophrenen-Markt um die Ecke) vorgeschlagene Therapie trotz aller gutgemeinten und ausführlichen fachärztlichen Erklärungen nicht jedem Patienten sofort erschließt oder von ihm verstanden wird, ist der primäre Therapieversuch so zurückhaltend wie möglich gewählt. Die erste Therapieform in der Orthopädie ist immer und grundsätzlich konservativ und damit eine nicht-operative Therapieform. Diese kann sich aber unter bestimmten Umständen sehr zügig anschließen.

Selbst wenn wirklich alle und jeder in der allgemeinen Öffentlichkeit, in den Medien, in den Krankenkassen, in bezahlten „Fachgremien“(neben den üblichen Verdächtigen und talentfreien Volksvertretern eben auch sehr satte und äußerst gut etablierte und meist ein wenig mollige ärztliche Kollegen mit wirklich sehr schicken und diversen teuren Immobilien in besserer Umgebung in Deutschland und dem nahen Ausland) frech behauptet, dass unnötig viele Patienten operiert werden, so stimmt das so natürlich keinesfalls. Aber Medizin darf halt nichts mehr kosten. Und die budgetierte Billig-Medikation sowie die ebenfalls budgetierten physiotherapeutischen und krankengymnastischen Maßnahmen sind halt weniger kostenintensiv und damit per se attraktiver.

 

Besonders wichtig ist eine „Gesundheitserziehung“ des Patienten, welche seine Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit den Beschwerden, den Schmerzen und der Funktionsstörung respektive Behinderung berücksichtigt und in die Therapiefindung und Therapiedurchführung einbezieht. Einfach mal mitmachen, aktiv werden und vielleicht ein paar Dinge unterlassen, die der Gesundung abträglich sind.

 

 

Natürlich wird es auch immer wieder Situationen geben, in denen es verpflichtend ist, den Patienten von einer besseren und hilfreicheren Therapieoption zu "überzeugen", und zwar auch auf die Gefahr hin, dass ein geringes Risiko besteht oder noch schlimmer, es aus diversen diffusen Vorbehalten und mehr oder minder gerichteten Ängsten verständnislos abgelehnt wird. Diese Momente sind mitunter die schwierigsten und belastenden in der Arzt-Patienten-Interaktion. Manchmal geht es nur operativ, manchmal schmerzt es, manchmal muss man auch Geld in die Hand nehmen und für eine ergänzende Therapie bezahlen.

 

 

J. Schröder

Orthopäde, Unfallchirurg

Gelenkchrurgie, Endoprothetik, Arthroskopie, zertifizierte und spezielle Fußchirurgie

 

Frankfurt am Main

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